Lidstraffung

Beratung | Eingriff | Nachsorge | Risiken | Schmerzen | Auszeit

Beratung:

Bei dem Beratungsgespräch mit Untersuchung (Dauer ca. 45 Minuten) wird zunächst die Anamnese (Krankengeschichte) erhoben, um auszuschließen, daß gesundheitliche Risiken vorliegen. Folgende Fragen sind zu klären:

Was erwarten Sie von der Operation ? Welche Lider sollen korrigiert werden ? Wo sitzt die Augenbraue ? Dies ist wichtig, um entscheiden zu können, ob tatsächlich eine Lidstraffung oder aber eine Stirnbehandlung erforderlich ist. Bei Männern sitzen die Augenbrauen tiefer als bei Frauen. Die Methoden der Lidstraffung sowie die Risiken und Komplikationsmöglichkeiten werden erklärt. Außerdem wird umfangreiches Bildmaterial mit Vorher-Nachher Bildern demonstriert, so daß Sie einen genauen Einblick bekommen, was Sie von einer Lidstraffung erwarten können. Wichtig ist, Sie vor der Operation eine realistische Erwartungshaltung haben.

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Der Eingriff (Blepharoplastik = Lidstraffung):

Wir verwenden hierfür die Radiowellenchirurgie. Sie ermöglicht es, das Gewebe sehr schonend zu behandeln, so daß Schwellungen und Hämatombildungen deutlich geringer ausgeprägt sind als bei der sonst üblichen Verwendung eines Skalpells.

Oberlider: In den meisten Fällen werden erschlaffte Haut und erschlaffter Muskel über einen Schnitt in der Lidfalte entfernt. Störende Vorwölbungen gerade innen am Oberlid werden häufig durch Fettgewebe hervorgerufen, das während der Operation, wenn nötig, mit entfernt werden kann. Die ambulante Operation kann je nach Patientenwunsch in Lokalanästhesie oder in Narkose durchgeführt werden. In der Regel ist eine stationäre Behandlung nicht erforderlich. Patienten mit einem weiter entferntem Wohnort können natürlich auch eine Nacht in der Klinik bleiben.

Unterlider: Hier stehen dem Plastischen Chirurgen je nach vorliegendem Befund unterschiedliche Operationsmethoden zur Verfügung : handelt es sich um eine starke Faltenbildung und Erschlaffung der Haut, kann eine Operation ähnlich wie bei der Oberlidkorrektur durchgeführt werden. Da das Unterlid häufig auch in seinen tiefer liegenden Strukturen erschlafft ist, sind u. U. auch Straffungen im Halteapparat des Lides notwendig, um das unerwünschte Absinken des Unterlides ( Ektropion) oder Deformierung des Lides zu verhindern. Die „Tränensäcke“ werden ebenfalls durch Fettgewebe hervorgerufen, hier ist es gelegentlich nötig, dieses Fettgewebe zu entfernen, oder aber, um eine „Hohläugigkeit“ zu verhindern, das Fett wieder an seinen ehemaligen „Platz“ zurückzuverlagern.

Die sogenannten Tränensäcke können aber auch von einem Schnitt durch die Schleimhaut des Unterlides ( Konjunktiva) entfernt werden, dieser Schnitt ist von außen nicht sichtbar und stört den Patienten auch nach der Operation bei Bewegungen des Augapfels nicht. Diese „trankonjunktivale“ Lidstraffung kann mit der Behandlung der Haut durch den Laser kombiniert werden, um so auch gleichzeitig vorliegende Falten zu beseitigen.

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Nachsorge:

Die Naht wird mit einem dünnen Pflaster versorgt, welches am Folgetag gewechselt und nach 3-4 Tagen entfernt wird. Der Faden wird nach einer Woche gezogen. Während der ersten Tage sollte man die Augenregion kühlen, um die postoperative Schwellung so gering wie möglich zu halten.

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Risiken:

Die Lidstraffung gilt als komplikationsarme Operation. Wulstnarben (Keloide) oder eingezogene Narben gelten als Rarität. Rechnen muß man mit Schwellung und Hämatombildung (blauer Fleck). Nachblutung oder Wundheilungsstörung können prinzipiell bei jeder Operation vorkommen, sind bei einer Lidstraffung aber extrem selten, ebenso Thrombose oder Embolie. In der Fachliteratur gibt es Einzelfallbeschreibungen mit Sehstörungen bis hin zur Erblindung.

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Schmerzen:

Gelegentlich kann nach dem Abklingen der Lokalanästhesie ein vorübergehendes leichtes Wundgefühl auftreten, wesentliche Schmerzen treten eigentlich nicht auf. Dies gilt auch für den Fadenzug.

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Auszeit:

Da das Gewebe um die Augen herum sehr zart und locker ist, kommt es in den meisten Fällen trotz schonender plastisch-chirurgischer Operationstechnik und Anwendung der Radiowellentechnik zu Anschwellung und zu blauen Flecken, so dass man sich ca. 1 Woche nach der Operation als ... Die„Auszeit“ ist entsprechend abhängig von Ihrem Beruf. Nach dem Fadenzug kann die Narbe vorsichtig mit Make-up oder mit einem Abdeckstift überschminkt werden.

Bei gleichzeitiger Verwendung des Faltenlasers verlängert sich diese Zeit um mindestens eine weitere Woche, da die sogen. Laserwunde ca. 14 Tage benötigt, ehe man die gelaserte Haut überschminken kann.

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