Beratung | Behandlung | Nachsorge | Risiken | Schmerzen | Auszeit
Während des Beratungsgespräches analysiere ich Ihr spezielles Problem und stelle Ihnen die Lösungsmöglichkeiten vor. Zu einer Beratung gehört auch die Aufklärung über Risiken und Komplikationsmöglichkeiten des jeweiligen Eingriffes.
Labia-Minora-Plastik:
Der ca. halb- bis einstündige Eingriff kann in Lokalanästhesie, auf Wunsch aber auch in Narkose, durchgeführt werden. Damit das Setzen der örtlichen Betäubung nicht weh tut, wird vorher eine anästhesierende Creme aufgetragen. Im Wesentlichen wird hier der überschüssige Anteil der Labien zunächst angezeichnet und dann operativ entfernt. Ich verwende hierfür die Radiowellen-Technik, mit der man besonders schonend und blutarm präparieren kann.
Die Naht wird zusätzlich mit einem Flüssigpflaster geschützt. Eine vorsichtige Reinigung der Wunde mit einem nicht brennenden Desinfizienz versteht sich von selbst. Für die Naht verwende ich ein Nahtmaterial, dass vom Körper abgebaut werden kann, so dass sich das Fädenziehen erübrigt. Ärztliche Kontrollen werden am Tag nach der OP, nach 2 Wochen und dann in größer werdenden Abständen durchgeführt.
Die Verkleinerung der Labia minora gilt als komplikationsarme Operation. Die Risken wie Nachblutung und Entzündung sind gering. Besondere Beachtung findet bei der Operation die Schonung des Harnröhrenausganges. Schwellung und leichte Hämatombildung (blauer Fleck) während der ersten Tage sind normal.
Nach dem Abklingen der Lokalanästhesie kann ein Wundgefühl auftreten. Ich rezeptiere Ihnen zuvor ein Schmerzmittel, welches dann eingenommen werden kann. Eine Kühlung des Bereiches nach der Operation wird von den meisten Patientinnen als angenehm empfunden und reduziert die Schwellung.
Abhängig von der beruflichen Tätigkeit sollte man sich eine Auszeit von 3-7 Tagen gönnen.
Zur Wiederauffüllung der äußeren Schamlippen verwendet man Hyaluronsäure . Wie auf unserer Information zur Faltenunterspritzung ausführlicher dargestellt, handelt es sich hierbei um eine Substanz, die vom Körper in ca. 9-12 Monaten abgebaut wird.
Eine anästhesierende Salbe wird zuvor aufgetragen, so dass bis auf ein vorübergehendes Druckgefühl die Behandlung nicht schmerzhaft ist. Die Injektion dauert ca. 15 min. Danach ist man prinzipiell sofort wieder einsatzfähig. Zuhause sollte man am Tag der Injektion den Bereich noch etwas kühlen, um einer Schwellung vorzubeugen. Nach ca. 2 Wochen wird das Ergebnis überprüft. Dann kann man bei Bedarf das Volumen weiter auffüllen.
Das vermehrte Unterhautfettgewebe kann in Lokalanästhesie, auf Wunsch natürlich auch in Narkose, abgesaugt werden. Dieser Eingriff dauert ca. 1 Stunde. Die Auszeit ist deutlich geringer als nach einer Fettabsaugung am Körper. In der Regel nehmen die Patientinnen am OP-Tag sowie am Tag danach frei. Weitere Informationen zur Liposuktion können Sie bitte HIER nachlesen.
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